Energie - Deponiegas, Biogas, Biomasse
Aus dem in Deponien abgelagerten organischen Abfall entsteht durch mikrobielle Umsetzung Deponiegas. Die Umsetzungsraten werden durch die Milieubedingungen wie Feuchtegehalt oder Temperatur bestimmt.
Im Durchschnitt geht man davon aus, dass über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren aus einer Tonne Hausmüll ca. 190 bis 250m³ Deponiegas gebildet werden können. Der Methangehalt des nativen Gases beträgt 55 Vol%. Damit ergibt sich ein Energieinhalt von ca. 5,5 kWh pro Kubikmeter Deponiegas. Das entspricht einem halben Kubikmeter Erdgas oder aber 0,5 l Heizöl.
Deponiegas ist in Konzentrationen zwischen ca. 4,5 bis 15 Vol% in der Luft zündfähig. Da Methan zusätzlich ein klimaschädliches Gas ist (CO2 – Faktor: 21) muss das Deponiegas aktiv aus der Deponie über Gasbrunnen oder Gasrigolen abgesaugt werden. Über Hochtemperaturfackeln, über 1000°C oder aber z.B. in Gasmotor/Generatoranlagen kann das Deponiegas in Strom und Wärme umgewandelt werden. Pro Kubikmeter Deponiegas lassen sich somit ca. 2kWh elektrische Arbeit erzeugen.
Schadstoffgehalte im Deponiegas können durch angepasste Gasreinigungssysteme soweit reduziert werden, dass ein weitestgehender störungsfreier Anlagenbetrieb möglich ist.
Wir planen standortspezifische Gaserfassungssysteme zur aktiven Deponieentgasung sowie die dazugehörigen Gasverwertungsanlagen, in Abhängigkeit der abgelagerten Abfallmengen, zur Strom- und Wärmeproduktion. Darüber hinaus bieten wir auch die laufende Betriebsberatung zur Optimierung der Gaserfassung bzw. Gasverwertung an.
Unser interdisziplinäres Projektteam bestehend aus Geologen, Bauingenieuren, Verfahrens- und Elektroingenieuren berät Sie umfassend über die Fülle der Aufgaben dies sich aus einer aktive Deponiegaserfassung und -verwertung ergeben. Wir übernehmen für Sie professionell alle Aufgaben, angefangen von der Planung bis zur Abgabe der Berichte oder Planunterlagen.



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